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Ragland Mansion, ein grosses Herrenhaus aus der Zeit vor dem
amerikanischen Sezessionskrieg, wurde unlängst restauriert, mit
Antiquitäten aus der Zeit eingerichtet, und dient nun als Gästehaus.
Ragland liegt in Virginias geschichtsträchtigem Plantagenland, wo Anfang
des 17. Jahrhunderts die Engländer ihre ersten Siedlungen gegründet hatten.
Reuben Ragland, ein reicher Tabakhändler, erbaute das Haus um 1850
im Stil einer toskanischen Renaissance-Villa, mit einem Belvedere auf dem
Dach. Nach dem Bürgerkrieg erweiterte Alexander Hamilton, ein
Eisenbahnmagnat, das Haus auf seine jetzige Wohnfläche von fast eintausend
Quadratmetern.
Ragland verfügt über neun grosse Doppelschlafzimmer mit eigenem Bad,
antiker Einrichtung und Marmorkamin, sowie auf Wunsch Klimaanlage,
Fernseher und Internetanschluss. Grosszügige Gesellschaftsräume im
Erdgeschoss umfassen einen Ballsaal (mit fast 100 Quadratmetern Tanzfläche),
zwei Salons, Esszimmer, Bibliothek und Wintergarten.
Mit einer Sammlung römischer und neapolitanischer Veduten und Broncen,
Möbeln aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, reichen Stukkaturen
und eingelegten Parkettböden, bietet Ragland dem Gast eine einmalige
Kombination von Kunstgenuss und südlicher Gastlichkeit in einem
internationalen, mehrsprachigen Rahmen.
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